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    Törnbericht der Tordalk im Jahr 2017 Rund Rügen
    von Michael Denner

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    Am Montag 22.5. gegen 4.45 Uhr geht es los mit der Tordalk – Richtung Ostsee, Kröslin an der Peenemündung. Christian und ich müssen –obwohl wir erst zwei Wochen vorher den TÜV für den Hänger bekommen haben – uns zunächst mit der Lichtleiste auseinandersetzen. Mit Spray und Geduld können wir die Korrisionsschäden endlich Beheben und Starten.

    Unser Zeitpuffer von über zwei Stunden wird auf die letzten Kilometer fast komplett aufgefressen, da die Ausfahrt Kröslin gesperrt ist und wir über Greifswald anreisen müssen. Nichtsdestotrotz können wir unseren Krantermin um 16.00 Uhr einhalten. Mit dem Aufbau des Bootes sind wir gegen halb neun Abends fertig und fallen nach einem kleinen Abendgericht todmüde in die Kojen.

    Am nächsten Tag gegen 11:30 Uhr machen wir unsere erste Testfahrt mit der Tordalk auf den Greifswalder Bodden-Ost. Leichter Nordwind mit zwei bis drei Windstärken bringt uns schnell nach Mönchsgut. Bei drehendem Wind Richtung Ost kehren wir gegen 17 Uhr nach Kröslin zurück. Zum Eingewöhnen ein sehr schöner entspannter Segeltag. Im Hafen merken wir schnell, dass die Mücken hier zu einer echten Plage werden können. Ruckzuck die Kuchenbude aufgestellt und schon haben wir Ruhe vor den kleinen Plagegeistern. Für mich allerdings zu spät, ich hatte die nächsten Wochen furchtbare Entzündungen an den Beinen. So schlimm, dass ich bei den Landgängen trotz bestem Wetter lange Hosen anziehe – wegen der Optik!

    Der Mittwoch bringt uns einen 5er Wind und wir testen erstmal unseren Motor. Bei Marschfahrt (ca.2,5 kn) kommen wir nicht gegenan. Jedoch ist genug Reserve vorhanden. Den Tag verbringen wir ansonsten mit Wassertank-Befüllen und Gedankenspielen über die Montage eines Autopiloten.

    Am Mittwoch dann der Start zu unserem Törn „Rund Rügen“. Von Kröslin geht es nach Sassnitz bei einem NW 4-5. Die Tordalk marschiert munter durchs Wasser und nach 28 sm erreichen wir um 16 Uhr Sassnitz. Hier begrüßen uns unsere Stegnachbarn gleich mit „Unikum“. So gestärkt gilt unser erster Gang dem Restaurant der „Kutterfisch“ wo wir frischen Fisch geniessen.
    Da wir auf der Fahrt viel Spiel am Ruder festgestellt hatten untersuchen wir erst mal die Pinne. Eine Schraube war verloren gegangen, die jedoch beim Segelausrüster ums Eck gleich ersetzt werden kann. Unser Kursvergleich GPS zu Koppelkurs fällt sehr gut aus.

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    Bei einem 3er Wind aus West machen wir uns am nächsten Tag auf nach Glowe. Als wir die Kreidefelsen umrundet haben, merken wir erstmals „echte Welle“. Bei dieser Gelegenheit testen wir zuerst mal das Anlegen der Lifebelts und merken, dass das schon Übung erfordert und nicht erst im Ernstfall ausprobiert werden sollte. Die Maximalgeschwindigkeit steht an diesem herrlichen Segeltag bei 6,9 kn. Die Sonne scheint volle Kraft und Christian setzt gleich mal seinen Sun-Blocker ein. Recht hatte er, ich hole mir den ersten Sonnenbrand der Saison.
    In Glowe brauchen wir erstmals unsere Festmacher-Verlängerungen. Der kleine Hafen ist gemütlich und wir erleben einen wunderschönen Sonnenuntergang mit Spaghetti von Christian (oder besser von Frau „Nüsslein“).

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    Die Windvorhersage führt uns am nächsten Tag ganz schön an der Nase herum. Bei 0 bis 1 Windstärke quälen wir uns mit drehenden Winden um das Kap Arkona. Als gar nichts mehr geht schalten wir den Motor dazu und erreichen dann einen kleinen Windstrich, der uns ab 14 Uhr begleitet und dann sogar auf 2 Bft anwächst. Die Einfahrt nach Vitte auf Hiddensee zeigt uns die Enge des Fahrwassers in diesem Gebiet. Obwohl wir uns in der Fahrrinne halten, setzen wir leicht auf. Nach 22 sm machen wir auf der „autofreien“ Insel fest. Ein kleiner Abendspaziergang zeigt uns ein kleines Inseljuwel.

    Auf nach Stralsund! Mit einem 4er Wind fast von vorne erleben wir in dem engen Fahrwasser einen Verkehr „wie am Plärrer“. Es ist Pfingsten und alle Schiffe dieser Region sind unterwegs.
    Zur Sicherheit lassen wir den Motor fast die ganze Strecke im Fahrwasser mitlaufen. Gegen 15 Uhr schläft dann der Wind vollkommen ein, so dass wir nach Stralsund mehr dümpel als Segeln. In Stralsund müssen wir lange suchen, um eine freie Box zu finden. Durch die vielen Dauerlieger sind Gastliegeplätze sehr knapp. Heute bald ins Bett, da wir am nächsten Tag früh raus müssen, die Brücke macht nämlich nur kurz um 8.30 auf. Und wir haben einen langen Trip vor uns.

    Pünktlich wie die Maurer erreichen wir die Brückendurchfahrt und können nun entspannt mit raumen und achterlichen Winden Richtung Greifswalder Bodden fahren. Gegen Mittag erreichen wir den Bodden und los geht das Geschaukele. Gleich mal den Bullenstander setzen, damit das Groß nicht ständig umschlägt. Ein Spi-Baum für die Genua geht uns wirklich ab, so hätten wir den Wind besser nutzen können und zusätzliche Stabilität in die Schaukelei gebracht. Nach 126,6 sm legen wir abends wieder in Kröslin an. Hier gönnen wir uns einen Grillabend vom Feinsten.

    Resümee zum Fahrtgebiet Rügen. Ein sehr schönes Revier, das den Horizont erweitert. Die Navigation in den Fahrwassern erfordert Konzentration. Wind ist fast immer da, aber auch Sonnenschein (Rügen ist die sonnenreichste Insel Deutschlands). Wenn man aus dem Boddengewässer hinausfährt hat man sofort Seegefühl. Für Binnen- und Seesegler ein anspruchsvolles Revier.

    Resümee zum Schiff. Die Etap 23 ist für uns kleine Crew vom Raumangebot ausreichend. Die Kuchenbude macht das Cockpit zum erweiterten Wohnraum, ist schnell (ca.2-3 Minuten) aufzustellen und bringt Wind- und Regenschutz. Mit Gepäck und Verpflegung hatten wir keinerlei Einschränkungen. Die Unsinkbarkeit des Schiffes gibt ein echtes Sicherheitsgefühl, auch das Wissen um die Kentersicherheit. Die Ausrüstung ist fast komplett, das GPS macht Schwierigkeiten. Rechtzeitiges Reffen nimmt sofort den Druck aus der Pinne und das Schiff läuft unvermindert gleiche Geschwindigkeit. Der Wendewinkel liegt bei 100 Grad. Bei Welle stampft sich die Etap durch die geringe Länge schon etwas fest, also besser bei 4 und mehr Bft nicht gegenan gehen. Der Spritverbauch liegt bei Marschfahrt von 2,5 kn bei 1l/Stunde. Der Tandemtrailer lässt das Schiff absolut ruhig hinter dem Zugfahrzeug herlaufen.
    Ein tolles Schiff, das Christians und meinen Ansprüchen voll genügt hat und uns so manches Grinsen ins Gesicht zauberte.

    Resümee zur Crew. Einen Bootswart wie Christian dabei zu haben erleichtert viel! Tolles Teamgefühl, das jedes Manöver ob im Hafen oder auf See gelingen läßt. Dabei eine gelungene Arbeitsteilung in Harmonie. Ein feines Team mit dem ich sofort wieder Lossegeln würde.

    Euer Michael

    Noch einige Impressionen:

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