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    Chronik/Regatten I - 2008


  • Auftaktregatta 19./20.4.
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  • Känguru-Regatta am 6.7.
  • Fuchsjagd am 30.8.
  • Herbstregatta 20.9.08

  • Fuchsjagd am 30.8.


    17 Jäger verfolgten den Fuchs
    Doch der junge "Fuchs" Max Mewes kann sich in seinen "Bau" retten

    Trotz relativ wenigen Voranmeldungen kam dann doch noch ein staatliches Feld zusammen: Insgesamt 18 Boote meldeten sich an, teils noch kurzfristig, was den Organisator etwas in Zeitverzug brachte.

    Jugendboote der Klasse Topper mit 3 Nachwuchsseglern der WAB waren die nach Yardstickliste die Langsamsten und mussten demgemäß den Fuchs stellen. Nach Empfehlung des Jugendleiters wurde dann Max Mewes für das verantwortungsvolle "Amt" ausgewählt und mit 7 Minuten Vorsprung auf die von Wettfahrtleiter Thomas Ritzer festgelegte Strecke rund um den Brombachsee geschickt.

    Der Wind war noch sehr schwach und seitens der Wettfahrtleitung gab es doch einige Bedenken, ob das Rennen wie geplant in 2,5 h ablaufen kann, für die die Startzeiten berechnet waren. Doch das Glück half wieder mal: Nach einigen Minuten kam Wind wischen 1 und 2 Bft. auf, der konstant aus NNO wehte. Das Problem kehrte sich damit um: Es bestand jetzt eher die Gefahr, dass die Zeit unterschritten würde und damit die Startzeiten für die schnellen Boote zu spät wären.

    An den Startzeiten war natürlich nichts mehr zu ändern, und so machten sich die Boote entsprechend ihres Potentials, sprich Yardstickzahl, auf die Verfolgung des Fuchses, der Berichterstatter mit Heinz und den beiden Nachwuchsseglern Thomas und Dominik auf der First 210 mit 43 Minuten Verzögerung als 5-ter.

    Persönliche Eindrücke des Berichterstatters
    Von Anfang an war es ein spannendes Rennen: Einige Minuten vorne unser Vereinsboot Conger "Aloha" mit Nachwuchsseglerin Lisa am Ruder und Spartenleiter Michael Denner als Vorschoter und Taktiker; kurz hinter uns der "Dauerrivale" Eric Ovgard mit Kurt Engelhardt als Vorschoter; und fast schon entschwunden der Fuchs. Es gab also 3 schwer zu erreichende Ziele: Eric auf Distanz halten, Lisa und Micha überholen und den Fuchs einholen.

    Auf der ersten Bahn nach Pleinfeld lief es ganz gut: Nach vorne verkürzte sich die Distanz und Eric blieb auf Distanz, und kurz nach der Boje konnten schon 2 Boote überholt werden. Dann der erste Fehler, die Fahrt in ein kleines Windloch. Vorne konnte man die Schadenfreude erahnen, doch Eric hinten machte denselben Fehler.

    Dann die Vorwindbahn von Allmannnsdorf zurück nach Ramsberg: Der Genacker ist natürlich auf der falschen Seite angeschlagen, also erst setzen und dann schiften. Dabei ist noch eine Leine falsch geführt; der 2. Fehler. Eric bleibt aber auf Distanz, doch Lisa und Micha sind schon weit weg und können nicht eingeholt werden, und der Fuchs ist auch noch nicht zu sehen.

    Dann der 3. Fehler: Vor der Boje nehmen wir den Genacker runter, um nach der Boje festzustellen, er hätte oben bleiben können. Also wieder hoch und es läuft super, aber die beiden Manöver haben Zeit gekostet. Erich bleibt zurück und nach vorne kommen wir näher; und wir sehen nun den Fuchs, der sich schon auf der letzten Bahn befindet.

    Also nochmals konzentrieren. Die 5. Bahn zum kleinen Damm verläuft zunächst gut, Eric bleibt zurück und der vor uns liegende Conger kommt näher. Dann erwischt Eric eine Böe und holt unter Spinnacker auf.

    Also auf die letzte Bahn zurück in den Ramsberger Hafen. Lisa und Micha fahren unter Land, aber Eric fährt in Richtung Seemitte. Wir entscheiden uns für die Route unter Land und vielleicht war das der 4. Fehler. Wir kommen dem Conger und dem Fuchs zwar näher, aber es reicht nicht ganz. Und Eric kommt von Seemitte angerauscht. Den letzten Schlag kalkuliere ich deshalb sehr knapp und ich muss aber noch sehr kneifen, um an der Boje an der Molenecke vorbei zu kommen. Aber es reicht. Eric ist allerdings nur noch 2-3 Bootslängen entfernt und hat Geschwindigkeitsüberschuss. Vorne wird der Fuchs und dann kurz danach Micha und Lisa "abgeschossen". Ich hätte noch die Möglichkeit, die Bahn zur Mole hin zuzumachen und Eric den Weg abzuschneiden, weil er aber mein Feund ist, lasse ich ihm den Raum. Es wird sehr knapp, aber im Ziel können wir ich noch 1/2 Bootslänge retten; und Eric als Sportsmann gratuliert: 3. Platz. Also 1 Ziel erreicht (Eric auf Distanz zu halten) und 2 verfehlt (Lisa und Micha zu überholen und den Fuchs einzuholen). Aber es hat riesigen Spass gemacht.


    Das Ergebnis:
    Die "Jäger" erwiesen sich als tierfreundlich und ließen den Fuchs knapp in seinen Bau entkommen. Aber der junge Fuchs Max Mewes ist auch ein hervorragendes Rennen gefahren und hat keinen Fehler gemacht. Er ist absolut verdient der Sieger.

    Ebenso vedient ist Lisa Lämmermann Zweite mit einer untadeligen Leistung. Sie hatte zwar den erfahrenen Michael Denner an Bord, hat aber ausschließlich alleine das Ruder geführt; und wir konnten keinen Fehler beobachen.

    An diesem Tage hatten allerdings die Boote mit den hohen Yardstickzahlen einen kleinen Vorteil: Der Wind war etwas stärker als kalkuliert und der Fuchs kam schon nach 2 1/4 h an statt nach den geplanten 2 1/2 ins Ziel. Damit waren die Startverzögerungen nach Yardstick für die schnellen Boote etwas zu groß.

    Am Ziel selbst gab es neben einigen Einzelfahrern 2 heftig kämpfende Gruppen: Die oben geschilderte Spitzengruppe, zu der noch der ebenfalls hervorragende Jugendsegler Patrick de Pascalis als 5. zählte. Dann die große Gruppe der H-Boote, Sudars, Surprises und Tempest, die Kurt & Elke Kuhnen knapp für sich entscheiden konnte.

    Das Gesamtergebnis auf einen Blick:

    Startzeit des ersten Bootes: 14:00 Uhr
    Ankunftzeit des ersten Bootes: 16:15 Uhr
    Ankunftzeit des letzten Bootes: 17:01 Uhr
    Windstärke: 1-2 Bft.
    Windrichtung: ONO
    Wettfahrtleitung: Thomas Ritzer

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    Das anschließende Sommerfest

    Die Organisatoren der WAB hatten das erste gemeinsame Sommerfest der Segelgemeinschaft perfekt vorbeitet. Für das leibliche Wohl war allerbestens gesorgt. Und die gute Stimmung nach der Regatta pflanzte sich nahtlos fort. Als die Kondition des Berichterstatters sich um 1:00 Uhr dem Ende zu neigte, war noch beste Stimmung und offensichtlich noch lange nicht Schluss.

    Ganz herzlichen Dank an die Verantwortlichen und die vielen Helfer, und natürlich auch an die Gäste, die die gute Stimmung mitbrachten. Es war wirklich ein gelungener Tag.

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