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    Chronik/Regatten II - 2012


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  • Aktuelles / Kurzmeldungen 2012

  • Herbstregatta 22.9.


    Herbstregatta mit anspruchsvollen Wetterbedingungen und sportlichen Segelerlebnissen

    Nach der Absage der 6h-Regatta durch den 1. WSC mangels Teilnehmer und in Anbetracht der zunächst schlechten Wetterprognose sowie weiterer Regatten im Revier hatte der Veranstalter Bedenken, ob eine ausreichende Teilnehmerzahl zusammen kommen würde. Es wurden dann doch 11 Boote, die sich größtenteils rechtzeitig angemeldet hatten, darunter sozusagen als Premieren der bisherige Drachensegler Wolfgang Hirschbeck mit seiner „neuen“ Melges 24 „R2D2“, ein ganz anderes Boot als der Drachen, und Michael Denner mit der ebenfalls neu erstandenen Fun „Flössla“ des TSV Ramsberg. Man durfte gespannt sein, wie die beiden mit den Booten zurecht kommen würden.

    Die Wetterprognose schwankte die ganze Woche etwas hin und her: Einmal sollte nur in der Nacht zum Samstag ein heftiges Regenband mit starker Abkühlung durchziehen, ein anderes mal sollte das bis Samstag Mittag gehen. Beim Wind war man sich aber einig: Er sollte moderat so mit 3 Bft. am Mittag wehen. Die an den Start gehenden Segler schreckte die Prognose nicht ab, schließlich ist eigentlich nur eine Flaute bei gestandenen Seglern so richtig gefürchtet. Und sie wurden belohnt: Schon früh am Morgen war der Regen weitgehend vorbei, und es blieb auch trocken bis auf ein paar unbedeutende Tropfen. Nachmittags schaute sogar die Sonne öfters mal raus.

    Vor dem Start hatte der Veranstalter noch ein paar Probleme zu meistern: Wegen anderer Verpflichtungen und wegen Krankheit war kein Wettfahrtleiter zu finden, so dass der Organisator Fritz Braun dann selbst einspringen musste, obwohl er viel lieber mitgesegelt wäre. Und wegen der anderen Veranstaltungen auf dem Wasser standen die Motorboote der Noris, des 1. WSC und des YCF nicht zur Verfügung. Das etwas kleine Schlauchboot der WAB war nicht zu starten, die Wabsi lag am Altmühlsee und auch das neue Schlauchboot des Veranstalters machte scheinbar Probleme: Der Bootswart Christian Jilge hatte zwischenzeitlich ein Zündschloss eingebaut, um Missbrauch zu vermeiden, und der erfahrene Tonnenleger und Sicherungsbootsfahrer Franz Kress mit Tochter Karoline hatte das nicht mitbekommen. Das ließ sich dann aber schnell klären und als Ersatz für ein Motorboot als Startboot nahm der Regattaleiter sein Segelboot, die „Green Pepperman“ , was sich später als ausgesprochen guter Griff erwies: Das schwere Segelboot lag bei den dann doch ziemlichen Wellengang viel ruhiger im Wasser als die leichteren und kürzeren Motorboote und der „Dienst“ darauf war für das Startbootteam dann ausgesprochen angenehm. Und bei Regen hätte man auch noch einen Unterschlupf gehabt. Also technisch war dann rechtzeitig alles klar.

    Beim Start pünktlich um 12: Uhr hatte der Wind dann auf moderate 3 Bft. aufgefrischt, so dass es zügig losging. Schon während der 1. Wettfahrt tauchten dann erste Schaumkronen auf, also 4 Bft.. Der allein segelnde Harald Pauer auf seiner Neptun 22 hatte dann auch die ersten Probleme und gab nach 2 Runden auf. Bei der 2. Wettfahrt schwankte der Wind immer noch meist zwischen 3 und 4 Bft. aber es kamen schon Böen mit ca 5 Bft. dazu und langsam wurde es für die Boote, die „volles Zeug“ drauf hatten , sportlich.

    Noch sportlicher wurde es dann in der 3 Wettfahrt: Im Schnitt 4-5 Bft. und in der Spitze wohl 6 Bft. gingen ganz schön an die Kondition, insbesondere der Jollensegler, und man konnte des öfteren nicht mehr ganz so akkurate Manöver beobachten. Die „Sonnenschüsse“ mehrten sich und einmal fühlte sich die Startbootbesatzung kurz vor der Versenkung, als eine Melges 24 in nächster Nähe in Probleme geriet. Es war ziemlich knapp und man konnte nicht mehr von einem kontrollierten Manöver sprechen, aber es reichte so eine halbe Bootslänge am Bug des Startbootes vorbei; also richtig sportliches Segeln.

    Danach fragten so ziemlich alle den Wettfahrtleiter, ob wirklich noch eine Wettfahrt stattfinden sollte. Nachdem aber die angekündigte „letzte Startmöglichkeit-Zeit“ nnach Ausschreibung noch nicht erreicht war und es keine ernstlichen Zwischenfälle gegeben hatte, das DLRG-Boot und das eigene Sicherungsboot mit erfahrenen Besatzungen in Bereitschaft lagen, entschied dieser, noch eine Wettfahrt zu machen. Es war bei den Seglern wohl auch eher ein Konditionsproblem als Sicherheitsbedenken. Und Herausforderungen müssen sein.

    Es traten dann auch nochmals alle Boote zur 4. Wettfahrt an, obwohl man sich einen Streicher hätte leisten können. Alles ging gut und pünktlich um 17:00 Uhr war die Regatta zu Ende. Es gab keine Schäden, keinen Protest und keine Kritik, also ein rundum gelungener Segelnachmittag. Nur der Anker des Startbootes wollte bleiben: Er hatte sich so verhakt dass er auch zu Dritt sich nicht mehr hoch holen ließ. Franz Kress mit seiner Tochter übernahm dann den Fall (die Segler warteten aufs Ergebnis), und nach einigen Mühen schaffte er es tatsächlich, den Anker wieder loszubringen.

    Bei der Auswertung war die Zeit dann etwas knapp und dem Wettfahrtleiter passierte dann ein kleines Malheur: Durch einen Eingabefehler gab es zunächst ein falsches Ergebnis, welches erst nach der Siegerehrung von den Seglern bemerkt wurde. Das Problem ließ sich dann zwar schnell aufklären, aber einige Betroffene hatten sich schon auf den Heimweg gemacht. Das Verständnis der anwesenden Segler war aber vorbildlich.

    Die Boote auf den ersten Plätzen waren ziemlich durchmischt: Sieger die Finn Dinghi mit Georg Geyer und Dritter Volker Tetzlaff ebenfalls mit einer Finn Dinghi. Die Melges 24 auf den Plätzen 2, 4 und 7 waren also keinesfalls dominierend, ein Beweis dafür, dass die Yardstickzahlen bzw. die -Rechnung doch nicht so falsch ist. Für die beiden „Neulinge“ (nicht als Segler, sondern mit ihrem neuen Boot) waren die Bedingungen dann doch wohl etwas zu heftig für einen vorderen Platz. Dafür bedarf es sicher noch etwas spezifischer Erfahrung und Eingewöhnung.

    Nächstes Wochenende beim Oktoberfest-Race des YCF wird es ein neues Treffen geben, dann kann auch der Schreiber dieser Zeilen wieder mitmachen. Hoffentlich wird keine Flaute die Regatta verhindern (viel Wind wird es sicherlich nicht).


    Klaus Tillmanns verfolgt Martin Thiermann

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    Foto von Manfred Fritsche

    Das Ergebnis

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