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    Chronik/Regatten II - 2013


  • Auftaktregatta am 20.4.
  • Fun-Regatta am 13.7.
  • Herbstregatta am 21.9.
  • Jahreshauptversammlung

  • Fun-Regatta am 13.7.


    Jörg Nigg mit Team gewinnt Fun-Regatta "RundUm Brombachsee 2013"

    Immerhin 6 Boote des TSV Ramsberg fanden sich zur diesjährigen Fun-Regatta auf dem Brombachsee ein. Dazu gesellten sich 6 Boote befreundeter Besatzungen aus den Nachbarvereinen. Für eine Fun-Regatta eine durchaus akzeptable Startliste. Natürlich hätten es ein bisschen mehr sein dürfen. Es wäre z. B. schön gewesen, wenn auch die restlichen aktiven Segler des TSV-R dabei gewesen wären und der eine oder andere aus einem Verein unserer "Segelgemeinschaft Brombachsee" (WAB 1 Teilnehmer, TSV-W 0 Teilnehmer).

    Die Wettervorhersage verhieß allerdings nicht unbedingt Gutes: 1 Bft. bzw. ca. 3 Knoten Wind aus westlichen Richtungen, allerdings bei für andere Seegäste wunderschönem Wetter. Veranstalter und Segler waren trotzdem guten Mutes.

    Um 14:00 Uhr ging es dann nach dem Känguruh-Startverfahren los: Dazu muss die voraussichtliche Segelzeit des nominell langsamsten Bootes geschätzt werden (in diesem Fall die beiden Laser mit Marion Himmler und Marie Strieffler vom TSV-R) und danach anhand der Yardstickzahlen die Startzeiten individuell so berechnet werden so dass theoretisch bei gleich guten Seglern und Bootsmaterial alle zum gleichen Zeitpunkt am Ziel ankommen würden. Ein Lotteriespiel für die Wettfahrtleitung bei so wenig und dabei meist unregelmäßigem Wind. Ggfs. müssen die zu umrundenden Tonnen während der Regatta so verlegt werden, dass diese Bedingung stimmt. Nur dann ist das Regattaergebnis fair. Unser erfahrenes Tonnenleger- und SicherungsBoot-Team Franz Kress mit Tochter Karoline meisterten das dann trotz der schwierigen Bedingungen brillant, wie sich später zeigen sollte.

    Beim Start schon zeigte sich die Tücke des Leichtest-Windes: Wer sein Boot schon in der Vorstartphase nicht am Laufen hielt, kam kaum über sie Startlinie.

    In einer Regatta erlebt jedes teilnehmende Team seine eigene Geschichte, insbesondere bei solch widrigen Bedingungen. In folgenden Zeilen schildert der Berichterstatter seine persönlichen:

    [i]Mit Yardstickzahl 112 gehören wir mit der First 210, Jördis und ich, nominell zu den Langsameren. Der Start erfolgte 1 Min 30 Sek nach den beiden Lasern, zusammen mit Fritz Göldenboth und Gerd Storz auf der gleich schnellen Unna 24. Unsere direkten Kontrahenten machen den Fehler, vor der Startlinie quasi stehen zu bleiben und auf den Start zu warten, wir fahren mit etwas Geschwindigkeit aus der Vorstartphase über die Startlinie. Mit viel Konzentration auf das „Windgeschehen“ kommen wir im m/h-Geschwindigkeitsbereich voran, Fritz und Gerd bleiben stehen. Ihr Boot will nicht. Die beiden Laser mit Marion und Marie sind tatsächlich bald eingeholt und es geht im Zeitlupengeschwindigkeit zur Tonne in Richtung Absberg. Einige später gestartete Boote, unter anderem die vom TSV-R neu angeschaffte Fun mit Michael Denner und Sabine Strieffler haben wohl etwas Wind bekommen uns verkürzen den Abstand, machen dann aber den Fehler, einen sogenannten Holeschlag zu machen, d.h. zu wenden, um in eine gute Position zur Tonne zu kommen. Wir zögern und werden belohnt: Plötzlich dreht der Wind etwas und wir können ohne zu wenden direkt zur Tonnen fahren und diese problemlos umrunden. Die anderen fahren Umwege.

    Auf dem Weg zum Enderndofer Hafen zur zweiten zu umrundenden Tonne ist es weiterhin schwierig. Mal kommt ein Hauch aus der einen mal aus der anderen Richtung, mal ist der ganz weg. Jedes mal muss reagiert werden. Zwischendurch setzen wir auch schon mal den Genacker, um ihn kurz darauf wieder runternehmen zu müssen. Aber die Tonne kommt näher – und die anderen stehen immer noch vor der Absberger Tonne. Erstmals kommt der Gedanke an einen Sieg auf. Allerdings sehen wir, dass unsere Hauptgegner, die beiden schnellen und deshalb spät gestarteten Melges 24 an der Absberg-Tonne schon die meisten anderen Boote eingeholt haben. Aber auch sie bewegen sich im Zeitlupentempo. In Richtung Arche sehen wir einen Silberstreifen, Entschuldigung Windstreifen den wir erreichen müssen, um voranzukommen. Wir schaffen das nach längerem „Kampf auch und können dann tatsächlich wieder den Genacker hochziehen, aber als Wettfahrtlleiter bekomme ich Bedenken, dass die Segelzeit von 2,5, h überschritten wird und das Ergebnis dann unfair wäre. Franz Kress hat den gleichen Gedanken und wir vereinbaren, dass wir die Strecke verkürzen.

    Der Wind wird stärker und wir machen richtig Fahrt. Kaum hat Franz die zu umrundende „Arche-Tonne“ wieder gelegt, sind wir schon da. Franz düst zur Pleinfelder Tonne ab um diese rechtzeitig vor unserem Eintreffen wieder positioniert zu haben. Wir stellten uns die neue Lage der Tonnen vor und fuhren in disee Richtung. Mit Schrecken stellen wir fest, dass Franz deutlich mehr verkürzt und wir einen heftigen Umweg fahren. Ein Blich zurück zeigt dazu, dass auch die beiden Melges jetzt optimalen Wind haben und unter ihren riesige Genackern mit einem Affenzahn zur Arche-Tonne unterwegs waren. Uns kommen Bedenken, ob wir den vorher noch sehr großen Vorsprung halten können. Auf dem Weg quer über den See zum Pleinfelder Ufer können beide den Genacker stehen lassen während wir wegen des Umweges schon wieder kreuzen müssen. Nach der Tonnenumrundung vor dem Pleinfelder Strand wird uns klar, dass es wohl nicht mehr zum Sieg reichen wird. Auf der Kreuz zum Ramsberger Hafen zeigen die beiden Melges dann, was sie drauf haben: Mindestens 5 Grad höher am Wind und 30% mehr Geschwindigkeit. Das ganze wehren hilft nichts: 2 – 300m vor dem Ziel überholt uns Jörg Nigg mit der wiki wiki. Wir haben noch Hoffnung auf dem 2. Platz, aber quasi auf der Ziellinie geht dann auch Wolfgang Hirschbeck mit der R2D2 an uns vorbei. 3. Platz, immerhin noch auf dem virtuellen Siegertreppchen und ein hübsches kleines Känguruh als Preis und Andenken., und der sehr große Vorsprung vor den folgenden Booten sind dann aber genug Trost, um mit dem schönen Segelnachmittag zufrieden zu sein. Zufrieden konnte man auch als Wettfahrtleiter sein: Die Segelzeit war wie vorausgeschätzt knapp 2,5 h.[/i]

    Nach der Regatta zeigten sich alle Segler dann zufrieden, wenn auch 2 Boote wegen des superleichten Windes aufgaben. Jörg Nigg nahm den schönen Sommer-Wanderpokal zusammen mit einem kleinen Känguruh mit und ist damit quasi verpflichtet, ihn nächstes Jahr zu verteidigen. Wolfgang Hirschbeck und uns blieb dann noch jeweils ein Känguruh. Und der Letzte bekam zur Stärkung eine Stadtwurst. Alle Mitsegler erhielten dann noch einen kleinen Compass, auf dass sie sich bei der nächsten Regatta besser orientieren können.

    Zum Ausklang versorgte Edi die Segler und Gäste mit Grillsteaks und –Würsten sowie wunderbaren Salaten und Nachtischen, die Vereinsmitglieder, wohl zumeist die Frauen, zubereitet und mitgebracht haben. Für die Grillparty war das wunderschöne Sommerwetter dann ja auch optimal.

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